Montag, November 13, 2017

Langzeitbelichtung

Langzeitbelichtung - Blaue Stunde und Nachtfotos

Foto (c) Harald Mizerovsky
Nikon D5200 | 18 mm | F 8 | 30 Sekunden | ISO 100 | am Stativ | mit Fernauslöser im Lifeview-Modus ohne VR ausgelöst

Unter einer Belichtungszeit von 1/30 Sekunde spricht man bei einem 50 mm Standard-Objektiv von einer Langzeitbelichtung. Wichtig dabei ist, dass sich weder die Kamera noch das Motiv bewegt, ausgenommen es handelt sich um bewegte Lichter in der Nacht, die dann zu Lichtspuren im Bild werden.

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Ein Stativ ist notwendig

Ohne festen Untergrund funktioniert das natürlich nicht, weil jede Erschütterung ein Foto mit Bewegungsunschärfe abgeben würde. Ob man jetzt ein Dreibein, einen Bohnensack oder ein Guerilla Pod verwendet ist nebensächlich.

Der Fernauslöser usw.

Ein Fernauslöser (Kabel oder Funk) verhindert, dass man selbst, beim Auslösen, die Kamera bewegt.

Bei DSLR Kameras sollte man auch auf den Lifeview-Modus umsteigen, damit das hochklappen und Zuklappen des Spiegels keine Erschütterungen und Mikro-Bewegungen auslöst.

Scharf gestellt wird manuell, weil der Autofokus bei Dunkelheit Probleme mit dem Scharfstellen bekommt. Darüber hinaus wird der Stabilizer abgestellt.

Foto (c) Harald Mizerovsky
Bewegte Lichter werden zu Lichtspuren

Die Blende 8 und mehr

Ab Blende 8 hat man eine schöne Abbildungsqualität und alles, was halbwegs weit vom Standpunkt weg ist, wird scharf dargestellt. Möchte man ohne Sterneffekt-Filter einen Sterneffekt schaffen, schließt man die Blende komplett, worunter aber die Abbildungsqualität leidet.

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(c) Harald Mizerovsky
Fotograf, Fototrainer und Sachbuchautor
https://www.mizerovsky.com




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