Sonntag, Januar 29, 2017

Welche Filter braucht man als Fotograf?

Manche Filter sind in der Fotografie absolut notwendig!

Ein Zirkular Polfilter gehört in jede Fototasche
Es gibt so viele verschiedene Filter, dass man leicht den Überblick verliert. Welche Filter braucht man als Fotograf unbedingt, welche sind nicht nötig und welche sind absolut sinnlos?

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Der Polfilter

Ein zirkularer Polfilter gehört in jede Tasche mit einer digitalen Kamera, deren Objektiv ein geeignetes Schraubgewinde hat. Damit kann man durch drehen des Filters und Perspektivenänderung Spiegelungen aus Glas- und Metallflächen reduzieren oder komplett ausblenden. Gerne wir er auch verwendet, um den Himmel in der Abbildung dunkler zu gestalten. Somit kommen auch Wolken stärker gezeichnet hervor. Wenn man keinen Graufilter dabei hat, hilft er auch zu viel vorhandenes Licht zu schlucken, um mit Offenblende zu fotografieren.

Graufilter

Graufilter gibt es in vielen Abstufungen und man benötigt eigentlich mehrere davon, um das Licht so zu reduzieren, wie man es für die Aufnahme benötig. Gerne werde sie verwendet, um fließendes Wasser in Bewegung zu zeigen anstatt einzufrieren. Mit dunklen Graufiltern kann man auch am Tag Langzeitbelichtungen durchführen. Alles was sich bewegt ist dann nicht mehr auf der Abbildung drauf. Das bedeutet, dass vorbeigehende Menschen verschwinden und man z.B. Sehenswürdigkeiten ohne rote Rucksäcke der Touristen aufnehmen kann. Auch Lichtmalereien am helllichten Tag sind dadurch möglich. Deshalb gehören Graufilter unbedingt ebenfalls in eine Fototasche.

Warming Filter

Ab und zu möchte man bei kaltem Kunstlicht Aufnahmen machen. Hier gibt es zusätzlich zum manuellen Weißabgleich die Möglichkeit mit einem warming Filter zu fotografieren. Damit entfernt man die Grün- bis Blautöne, die vor allem durch Leuchtstoffröhren die vorhanden Farben komplett verändern. Es ist sinnvoll Einen zu besitzen, allerdings wird er selten gebraucht.

Sterneffekt Filter

Sterneffekt Filter schaffen aus punktuellen Lichtquellen Sterne in der Abbildung. Sie brechen das Licht. Es gibt verschiedene Ausführungen, die verschieden viele Lichtstrahlen um die punktuelle Lichtquelle zeichnen. Diese Effekte sind sehr nett anzusehen, allerdings, kann man das auch nachträglich in der Bildbearbeitung integrieren. Somit sind sie nicht unbedingt notwendig.

UV oder Sky Filter

UV Filter sind in der analogen Fotografie wichtig gewesen, weil die Linsen in den Objektiven nicht so gut vergütet waren. Heute braucht man keinen UV Filter. Viele Fotografen wollen damit einfach nur die erste Linse des Objektivs vor Schaden bewahren, allerdings müssen sie in Kauf nehmen, dass durch die Abbildungsqualität leidet.

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(c) Harald Mizerovsky
Fotograf, Foto Trainer und Sachbuchautor
mizerovsky.com




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