Sonntag, Oktober 30, 2016

Welcher Kamera Typ bist du?

Welcher Kamera Typ bist du?

Also ich selbst habe gerne Kameras in der Hand, die mir eine einfache Bedienung beim Fotografieren ermöglichen. Dazu halte ich es für notwendig, dass die Kameras nicht zu klein ausfallen, um die Knöpfe zum Einstellen auch blind zu finden (angenehme Haptik). Auf Reisen verwende ich allerdings auch kleine Kompaktkameras, die man trotzdem manuell einstellen kann schätzen gelernt.

Wer sich heute eine neue Kamera zulegen möchte, hat die Qual der Wahl

Alle Hersteller bieten heute eine ziemlich breite Palette an Kamera Typen an. Canon und Nikon bieten traditioneller Weise auch DSLR Spiegelreflex Kameras an. Alle anderen Kamera Typen werden von nahezu allen Herstellern angeboten.

Die wichtigsten Faktoren für mich sind:


Video anklicken und ansehen!

  • Manuelle Einstellung von ISO, Blende, Blendenkorrektur und Verschlusszeit muss möglich sein (manueller Weißabgleich und Blendenkorrektur gehören dazu)
  • Ein Blitzschuh für einen Aufsteckblitz bzw. einen Funkauslöser sollte vorhanden sein
  • Die Kamera sollte gut in der Hand liegen
  • Der Sensor muss mindestens ein APS-C Sensor sein (2/3 des Vollformat)
  • Ein Schraubgewinde für Stative an der Unterseite!
  • Erstklassiges Objektiv (das nicht immer teuer sein muss)

Der Vorteil der kleinen Kompaktkameras liegt auf der Hand. Sie sind klein und leicht und somit als Kamera, die man immer dabei hat und als Reise Kamera gut geeignet. Da man sie am Körper trägt und keine Fototasche benötigt, sind sie auch weitgehend vor Diebstahl geschützt. Die Bauweise hat nicht unbedingt Auswirkung auf die Qualität der Fotos!

Wenn jemand geringes Gewicht liebt, aber trotzdem Wechselobjektive zum Einsatz kommen sollen, bieten sich die Systemkameras an. Sie bieten eine große Vielfalt verschiedener Objektive zum Wechseln und es gibt sie in kompakter Bauweise (ähnlich der Kompaktkamera) oder mit Sucheraufsatz (zum Verwechseln den DSLR Spiegelreflex Kameras ähnlich), Meistens besitzen sie einen APS-C Sensor, der den Vollformat Kameras bei sehr großen Ausarbeitungen (Prints) unterlegen ist. Die Abbildungsqualität ist aber trotzdem von sehr hoher Qualität.

Die All-in-One Kamera stellt die Bridge Kamera dar. Sie ist größer als die Kompakt Kamera, hat alles on-Board, was eine DSLR hat und kann meistens einen enormen Zoom-Bereich zur Verfügung stellen. Dafür gibt es aber keine Wechselobjektive.

Wer im Sucher 100% des Ausschnitts wählen möchte, greift zur DSLR Spiegelreflex Kamera. Diese gibt es mit APS-C und Vollformat Sensoren. Durch die enorme Breite an Wechselobjektiven sind sie die Kameras für ambitionierte Hobby Fotografen und Profis. Es gibt aber auch Nachteile: Der Spiegel macht hörbare Geräusche beim hochklappen (Tiere schlägt man damit oft in die Flucht). Die DSLR mit einigen Wechselobjektiven hat ein Gewicht von einigen Kilos. So erspart man sich eventuell Zusatz Ausgaben fürs Fitness Studio ;-).

Hat man sich für eine Marke entschieden, sollte man dabei bleiben. Erstens kennt man dann die Menüstruktur und die Farbeigenschaften des Sensor und zweitens spart es Geld, wenn man Objektive auch auf einem anderen Kamera Body verwenden kann. Auch der Aufsteckblitz ist dann kompatibel.

Für die Bildqualität ist aber immer das Objektiv entscheidend. Objektive von Herstellern wie Carl Zeiss, Leica, Canon, Nikon, Olympus, Fujifilm und Pentax sind traditionell von hoher Qualität. Sony verwendet Zeiss Objektive und Panasonic für manche Kameras Leica Objektive. Aber auch Marken wie Sigma, Tamron und Tokina bieten im Hochpreis-Segment ausgezeichnete Objektive an.

Ich bin seit mehreren Jahrzehnten mit meinen Nikon DSLR Kameras und meinem Nikkor Objketivepark sehr zufrieden.

(c) Harald Mizerovsky











Keine Kommentare: