Mittwoch, Juni 08, 2016

Fotografie ist mehr als nur ein Hobby

Fotografie ist Therapie!

Makrofotografie kann sehr viel Freude bereiten


Bewegung unter freiem Himmel



Fotografie ist Therapie

Fotospaziergänge in der Natur können heilende Wirkung haben. Mittels Fotokamera die Welt zu entdecken bedeutet auch den Blick auf die schönen Dinge in unserer Umgebung zu richten. Man bewegt sich mehr als man vermuten würde und richtet seinen Fokus auf eine Aufgabe. Schon das Einfangen von Motiven ist eine kreative Tätigkeit.
Die Farben, die wir wahrnehmen entstehen durch Lichtwellen, die sich positiv auf unseren Hormonhaushalt auswirken. Gemeinsam zu fotografieren stärkt unsere Sozialkompetenz.







Fotografen machen sehr viel Bewegung, nicht nur bei der Suche nach Motiven, sondern auch um das Motiv herum. So kommt man leicht auf 7 km Spaziergang in 3 Stunden. Findet das in der Natur statt, atmen wir viel Sauerstoff ein und riechen wir die ätherischen Düfte der Pflanzen um uns. Beides hat positive Auswirkungen auf unseren Organismus. In den Monaten April bis Oktober bildet unser Körper dabei noch das lebensnotwendige Vitamin D. Die positive Wirkung des Aufenthalts in der Natur weist auch der Biologe und Autor Clemens G. Arvay nach.

Die Aufgabe ist lohnend


Naturfotografie schult nicht nur das Auge, sondern hält uns gesund
Wenn wir den Fokus auf eine Aufgabe legen, lenkt es uns von alltäglichen Sorgen und Problemen ab. Man hat ein Ziel: Das perfekte Foto. Somit wird das Fotografien zur Aufgabe, die in Anlehnung an  den berühmten Psychotherapeuten Viktor Frankl Sinn macht. Handelt es sich dabei um eine kreative Aufgabe ist vielleicht sogar Selbstverwirklichung möglich. Fotografen sind Künstler, die mit Licht malen. Insofern bin ich davon überzeugt, dass ein lebenslanges Steckenpferd wie Fotografie ein wesentlicher Bestandteil eines glücklichen Lebens ist. Kreativität, Phantasie, technisches Wissen und die Liebe zum guten Bild kann ein Leben lang ausgebaut werden, ohne irgendwann ausgelernt zu haben. Die Liebe zu Pflanzen, Tieren, Menschen, Umwelt, Architektur usw. kann ständig erweitert werden. Wer sich mit den schönen Dingen dieser Welt beschäftigt, kann auch mit frustrierenden Erlebnissen besser umgehen.

Die kreativen Werkzeuge der Fotografen

Nicht nur die Fotokamera, sondern auch der Computer und Bildbearbeitungs-Software sind die Werkzeuge von Fotografen.

Sehr oft gibt es Diskussionen, ob Fotografien noch echt sind. Allerdings kann keine fotografische Abbildung "echt" sein und die objektive Wirklichkeit wiedergeben.

Jede Fotografie ist eine Momentaufnahme, oft in Bruchteilen von Sekunden aufgenommen und wird von jedem Betrachter anders interpretiert. 

Unsere Augen sind nicht in der Lage einen Bruchteil von Sekunden wahrzunehmen und somit ist jede Fotografie ein einzigartiger Moment, der nie wieder kommt.

Das Schöne an der elektronischen Bildbearbeitung ist die Tatsache, dass die Kreativität nicht beim Fotografieren endet. Verfremdungen des Moments sind nicht nur erlaubt, sondern oft gewollt.

Bei schlechter Wetterlage können also Fotografen weiter arbeiten an ihren Kunstwerken und erleben die Momente weitere Male.

Auch das Betrachten von Bildern hilft gesund zu werden oder gesund zu bleiben

Farben haben eine Wirkung auf den Betrachter. Auch auf Fotos nehmen wir die Wirkung der Farben in uns auf.

Ein interessantes Experiment, das die Firma Nikon im Krankenhaus durchgeführt hat, zeigt, dass Menschen, die sich täglich einige Minuten Naturfotos angesehen haben, schneller genesen, als Vergleichsgruppen, die natürlich die gleiche medizinische und pflegerische Betreuung erhalten haben.


(c) Harald Mizerovsky



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