Montag, Oktober 01, 2012

Finanzkrise, Eurokrise und Geldsystem

Was steckt eigentlich dahinter? Wer hat einen Profit davon? Warum brauchen wir ein derartig komplexes System? Wer glaubt noch an unendliches Wachstum auf diesem Planeten?


Unendliche Ressourcen?

Es ist unglaublich, dass Politiker, Banker und Wirtschaftswissenschafter immer nur davon sprechen, dass alles so komplex sei und den Teufel, als Angstmacher an die Wand malen, anstatt endlich notwendige Handlungen zu setzen. Vielleicht, weil man mit Angstmache gut regieren kann? Warum hört man in Medien keine anderen Stimmen und Meinungen?

Hat es damit zu tun, dass der Staatsrundfunk, vom Staat geförderte und von Konzernen gekaufte Printmedien bzw. Radiosender auch daran verdienen, wenn sie das System unterstützen?

Deswegen sollten wir Betroffenen, die Bürger Europas, die Bürger aller demokratischen Länder der Welt, das demokratische Medium Internet aktiv verwenden, um jene Stimmen zu verbreiten, die von anderen Medien verschwiegen werden. Ich bitte alle Leser dieser Zeilen, das Posting weiterzuleiten und die folgenden Videos zu teilen. Diese Meinungen sollen dem Erhalt unserer persönlichen Freiheit dienen.

Überlegen Sie mal folgende Situation:

Jemand hat € 10.000,- und Sie benötigen € 100.000,-. Würden Sie sich von diesem "Jemand" das Geld borgen? Nein? Warum machen Sie das dann bei der Bank? Die Bank darf Geld verborgen, dass sie nicht hat!

Oder: würden Sie mir genau auflisten, wofür Sie letztes Monat Ihr Geld ausgegeben haben? Nein? Warum zahlen Sie dann mit Bankomatkarte, Kreditkarte und Handy? Aber vielleicht wird man uns in Zukunft dazu zwingen!

Drittens: Eine Bank darf ohne Angabe von Gründen ein Konto auflösen (Vertrag beenden) und den Kunden auf die Straße setzen. Was eine österreichische Bank gerade mit 1.700 KMU Kunden vor hat. Wie bezahlen diese Unternehmer ohne Bankkonto ihre Rechnungen, wenn es nur mehr Buchgeld und Zahlungsverkehr per Konto gibt?

Schöne neue Welt?

Wen nützt ein schwacher Euro?

Wer bezahlt die Rechnung?

Als verantwortungsbewusster Unternehmer und Bürger ist es mir ein Anliegen diese Stimmen und Meinungen zu verbreiten. Im Sinne John F. Kennedys: „Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst!“ bitte ich alle verantwortungsbewussten Menschen dieses Posting und die Videos via E-Mail und Web-Publikation zu verbreiten.

mfg
Univ.-Lektor Harald Mizerovsky, Dipl. HMI
www.kompetent.at 

P.S.: Unten stehende Kommentare von Lesern sind ausschließlich Meinungen der User, die das Kommentar verfasst haben und haben nichts mit meiner Meinung zu tun. Im Sinne einer anregenden Diskussion werden allerdings alle Kommentare veröffentlicht, die nicht gegen geltende Gesetze verstoßen oder jemanden beleidigen.

Kommentare:

rudolf greger hat gesagt…

naja, die AK-aktion ist etwas vereinfachend. durchaus interessant ist dabei, dass in den usa -- obwohl die uns von den sozialisten immer als schlechtes beispiel präsentiert werden, weil (angeblich) freie marktwirtschaft -- doch immerhin 13 % von "den reichen" beigetragen werden, bei uns dagegen nur 1% -- trotz der massiven marktregulierungen in AUT -- ich sage, WEGEN dem interventionismus der österreichischen (europäischen) politik.
fairerweise, das kommt in dem spot nur schlecht rüber, muß man ergänzen, dass "die reichen" auch diese 28% steuern aus konsum (MWSt, mineralölsteuer, energie, ...) beitragen -- also doch deutlich mehr als den 1 €. weil sie reich sind, ist ihr beitrag in absoluten zahlen in vermutlich deutlich höher, weil sie ja mehr und teurer konsumieren.
die AK tut nichts gutes indem sie neid schürt. man sollte besser überlegen, wie man aus dem regulierungswahnsinn aussteigt, steuersysteme so vereinfacht, dass alle menschen gleich gut das system nutzen können. eine flat-tax zb sieht nur auf dem ersten blick ungerecht aus. bei genauerer betrachtung könnte sie sich als die fairere variante herausstellen, weil alle (alle!) gleich viel anteil vom umsatz/einkommen abführen. KMUs und arbeiter tun sich schwer eine armada von experten anzustellen, um die steuerlücken im gesetz auszunützen, große firmen nicht. wenn es keine lücken gibt, hat jeder die gleiche chance. die wenigsten lücken gibt es, wenn die regel einfach ist: ein steuersatz für alle (ohne ausnahmen) wäre die einfachste regel. niemand muß nächtelang grübeln, wie man weniger steuern bezahlen könnte, weil es ganz einfach ist.

Stefan Wehmeier hat gesagt…

Die Risiken der Prophezeiung (Arthur C. Clarke)

"Mangelnder Mut scheint der verbreitetere Fall zu sein. Er tritt ein, wenn der angebliche Prophet, sogar wenn ihm alle relevanten Fakten vorliegen, nicht sehen will, dass sie unweigerlich nur eine einzige Schlussfolgerung zulassen."

Für die Überwindung der "Finanzkrise" (korrekt: globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes, klassisch: Armageddon) gibt es nur genau eine Möglichkeit:

http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/08/personliche-freiheit-und-sozialordnung.html

Warum wurde die Soziale Marktwirtschaft bis heute nicht verwirklicht?

"Die zweite Art des prophetischen Versagens (Mangel an Phantasie) ist weniger tadelnswert und wesentlich interessanter. Sie tritt auf, wenn alle verfügbaren Fakten richtig eingeschätzt und geordnet werden – wenn aber die wirklich wesentlichen Fakten noch nicht entdeckt sind und die Möglichkeit ihrer Existenz ausgeschlossen wird."

http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/08/behandlung-eines-privatpatienten.html