Sonntag, Oktober 31, 2010

Die Redekarte - Rhetorik professionell



Immer wieder höre ich von manchen TeilnehmerInnen in Rhetorik Seminaren, dass sie am besten aus dem Stegreif eine Rede halten. Das mag auch teilweise für geübte Redner stimmen, allerdings schadet es auch geübten Rednern nicht eine Redekarte professionell vorzubereiten und diese bei der Präsentation dabei zu haben. Die Redekarte garantiert den Redefluss, verhindert das Verlieren des roten Fadens und kann als Regieanweisung dienen.

Die Redekarte hat idealer Weise die Größe A5 oder A6, besteht aus Karton (wie eine Ansichtskarte oder Postkarte) und wird einmal vertikal und zweimal horizontal geteilt. Damit trennt man die Einleitung, den Hauptteil und den Abschluss der Rede. Rechts im hochgestellten Rechteck hat man Platz für Symbole, die als Regieanweisung dienen. Ein Smily kann zum Beispiel zum Lächeln animieren.

Auf der Vorderseite können Sie den Titel des Vortrag, das Firmenlogo oder einen Slogan zur Erinnerungswirkung unterbringen.

Beachten Sie, auf der Rückseite groß und deutlich zu schreiben, damit Sie während der Präsentation Ihre eigene Schrift gut lesen können.

Im Teil "Einleitung" dürfen Redner mit Lampenfieber auch bis maximal 3 Einleitungssätze ausschreiben, um diese vorlesen zu können. Versprecher werden toleriert, sofern sie nicht in den ersten 3 Sätzen vorkommen. Danach müssen Sie frei sprechen, deshalb im Hauptteil und zum Redeabschluss nur noch Schlagwörter, die den roten Faden sichern, notieren.

Weitere Informationen im Internet - hier finden Sie





Viel Spass und Erfolg für Ihre nächste Rede oder Präsentation wünscht

Harald Mizerovsky



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